Archiv der Kategorie 'Kochen & Backen'


Sophies Buffets


Sophie Dudemaine:
Sophies Buffets
Gerstenberg Verlag, 2008
ISBN 978-3-8369-2974-5
€ 19,90

Nach “Cakes” und “Tartes” kommt hier das dritte Kochbuch von Sophie Dudemaine, das mir so richtig Appetit macht: “Sophies Buffets”.

Jeden Sonntagabend, so schreibt sie im Vorwort, gab es in ihrer Familie ein Buffet. Es war jedesmal ein Fest für alle - kann ich mir gut vorstellen!

In ihrem Buch hat sie Vorschläge für neun nach Themen sortierte Buffets zusammengestellt: Fingerfood, Vegetarisches, Maritimes, Fleisch, Tartes, Salate, Brunch, für Kinder und Süßes. Sie finden in diesen Kapiteln Vorspeisen, Hauptgerichte, Salate und Desserts in reicher Auswahl, ergänzt durch jede Menge Tipps zur Planung, Zubereitung und Dekoration der Buffets.

Na dann guten Appetit!

Zu Gast bei André Heller


Sabine Rudas:
Zu Gast bei André Heller
Fotografiert von Harald Eisenberger
Verlag Christian Brandstätter, 2005
ISBN 3-85498-443-X
€ 36,- (ca.)

Dies ist ein Buch für Genießer: wunderschöne Fotos von Hellers Haus und Garten am Gardasee und viele leckere Rezepte (man kann diesen Band durchaus auch als Kochbuch bezeichnen) seiner Haushälterin Filomena - beides locker in Beziehung gesetzt durch Texte der Journalistin Sabine Rudas, die schon mehrmals Hellers Gastfreunschaft genossen hat.

Ein wahres Fest für alle Sinne!

Die pure Lust auf Kräuter


Dorotheé Waechter:
Die pure Lust auf Kräuter
Mein KräuterGartenWohnKochBuch
Callwey Verlag, 2007
ISBN 978-3-7667-1700-9
€ 24,95

Kräuter sind "in". Viele Kräuterbücher sind in der letzten Zeit erschienen, aber dieses hier ist etwas ganz Besonderes! Der Untertitel sagt es sehr schön: Kräuter + Garten + Wohnen + Kochen (wobei Kochrezepte eine untergeordnete Rolle spielen). Die Autorin beschränkt sich nämlich nicht darauf, die beliebtesten Kräuter vorzustellen. Sie gibt viel mehr jede Menge Tipps zu deren Kultur in Haus und Garten.

Die Einteilung nach Kräutertypen (deutsch, mediterran, asiatisch, arabisch) gefällt mir ausgezeichnet - so findet man die passenden Kräuter alle am richtigen Ort. Erwähnenswert sind auch die hervorragenden Fotos, die den Band verschönern und eine Liste von Gärtnereien, in denen man die Kräuter als Pflanzen oder Samen erwerben kann.

Aber, wie schon erwähnt, das Beste: hier bekommen wir wirklich detaillierte und sehr hilfreiche Hinweise, wo und wie die Kräuter bei uns zu Hause gedeihen. Zitronengras aus dem eigene Garten, oder Safran vielleicht? Dorotheé Waechter sagt wie's geht!

Sophies Tartes, Quiches und Salate


Sophie Dudemaine, Philippe Exbrayat (Fotos):
Sophies Tartes, Quiches und Salate
Gerstenberg Verlag, 2007
ISBN 978-3-8067-2964-1
€ 19,90

Hmmm, wie lecker! Das ist der Gedanke, der mir beim Durchblättern von Sophie Dudemaines zweitem Buch am häufigsten durch den Kopf schießt. Schon das erste hat mir außerordentlich gut gefallen, wie Sie hier nachlesen können.

Dieses Mal geht es also um Tartes und Quiches, jeweils komplettiert zur vollständigen Mahlzeit durch einen passenden Salat. Wie im ersten Buch sind wieder pikante und süße Gerichte enthalten, doch abgesehen von der äußerlichen Ähnlichkeit erschöpfen sich damit auch schon die Parallelen, denn selbstverständlich sind die Rezepte selbst völlig verschieden!

Die Grundlage der meisten Tartes ist ein Mürbeteig, einige werden mit Blätterteig zubereitet. Und die Füllung? Eigentlich alles, was Sie sich vorstellen können: Bei den Pikanten zum Beispiel Fleisch, Fisch, Gemüse, Käse, Pilze; die süßen Tartes sind erwartungsgemäß meist mit Obst oder Nüssen belegt, aber auch Mokkatartelettes und eine Quarktarte sind dabei. Und diese Marmorierte Schokoladentarte:

Lecker


Lecker
kochen & genießen
Heinrich Bauer Verlag, 2007

€ 3,-

Kein Buch, aber immerhin etwas zu lesen…

Jedesmal, wenn ich ein neues Heft dieser Kochzeitschrift in den Händen halte, denke ich dasselbe: Lecker!! Der Titel verspricht also nicht zu viel, die Hefte sind wirklich randvoll mit sehr leckeren und einfach nachzukochenden Rezepten.

Sonst noch erwähnenswert:
- Vorne im Heft werden auf einer Doppelseite alle Rezepte mit einem kleinen Foto vorgestellt, sehr übersichtlich und praktisch!
- Die appetitanregenden und schönen Fotos machen schon das Blättern zum Vergnügen.
- In jedem Heft finden Sie auch ein paar Rezepte von Jamie Oliver.
- Eine “Kochschule” und Deko-Ideen ergänzen das Ganze.

Sophies Cakes


Sophie Dudemaine:
Sophies Cakes
Gerstenberg Verlag, 2006
ISBN 3-8067-2950-6
€ 19,90

Das Prinzip ist eigentlich immer dasselbe: Was Sie in diesem Kochbuch finden sind Rührkuchen. Aber was für welche! Und wie schön präsentiert!

Sophie Dudemaine stellt uns über 70 Rezepte für die verschiedensten “Cakes” vor, und der Clou dabei: etwa die Hälfte davon werden mit pikanten Zutaten gemacht und als Vor- oder Hauptspeise gegessen!

Roquefort-Walnuss-Cake (s.u.), Cake mit Schinken und Oliven, Cake mit Thunfisch und Paprika - die Variationen sind schier unendlich und sehr appetit­anregend! Oder möchten Sie lieber mit etwas Süßem beginnen? Wie wäre es mit einem “Beschwipsten Himbeer-Cake”? Egal, auf welcher Seite ich das Buch auch aufschlage: alle Kuchen sehen so lecker aus, daß ich sie sofort aus­probieren möchte!

Geordnet sind die Rezepte übrigens nach Jahres­zeiten, damit wir ganz schnell diejenigen finden, für die es gerade frische Zutaten zu kaufen gibt. Mal sehen, bald kommt der Oktober - natürlich: Halloween-Cake mit Kürbis!

Italienische Küche


Daniela Borgnolo:
Meine italienische Küche
Die besten Rezepte aus der Trattoria Romagnola
Dorling Kindersley Verlag, 2006
ISBN 3-8310-0797-7
€ 19,90

Zwei Koch­bücher (hier das andere) aus dem selben Verlag, im gleichen Jahr erschienen und zum selben Thema - italienische Küche - und doch so grund­verschieden!

Das Eine sehr gediegen, im Coffee-Table-Book Stil, die abgebildeten Gerichte auf festlich gedecktem Tisch: so präsentiert Daniela Borgnolo das, was sie selbst gern mag und in ihrer Trattoria den Gästen anbietet. Das Andere eher salopp, mit auch appetit­anregenden, aber nicht so “edlen” Fotos von Jamie Olivers kulinarischen Entdeckungen auf einer Italien­reise. Eines geschrieben von einer seit vielen Jahren in Deutschland lebenden (Nord-)Italienerin, das andere von einem nach (Mittel- und Süd-)Italien gereisten Engländer (na ja, nicht irgendein Engländer…).

Kann man die beiden Bände überhaupt vergleichen? Ja und nein! Viele “klassische” Rezepte finden sich natürlich in beiden Büchern, das Grund­rezept für Risotto zum Beispiel ist bei den beiden praktisch identisch! Dann aber, wie schön, folgen Variationen, die sich wunderbar ergänzen. Jamie Oliver macht auf gewohnt lockere Art ein paar mehr Worte darum, und er möchte seinen Lesern nicht nur das Essen, sondern gleich­zeitig noch die italienische Lebensart nahe­bringen. Aber auch Daniela Borgnolo erklärt alles ganz genau, spart nicht an hilf­reichen Tips und empfiehlt jeweils noch den passenden Wein.

Sie haben die Wahl und können gar nichts falsch machen: beide Kochbücher sind eine lohnens­werte Anschaffung für alle Fans der italienischen Küche!

Italienische Küche


Jamie Oliver:
Genial italienisch
Dorling Kindersley Verlag, 2006
ISBN 3-8310-0879-5
€ 24,90

Zwei Koch­bücher (hier das andere) aus dem selben Verlag, im gleichen Jahr erschienen und zum selben Thema - italienische Küche - und doch so grund­verschieden!

Das Eine sehr gediegen, im Coffee-Table-Book Stil, die abgebildeten Gerichte auf festlich gedecktem Tisch: so präsentiert Daniela Borgnolo das, was sie selbst gern mag und in ihrer Trattoria den Gästen anbietet. Das Andere eher salopp, mit auch appetit­anregenden, aber nicht so “edlen” Fotos von Jamie Olivers kulinarischen Entdeckungen auf einer Italien­reise. Eines geschrieben von einer seit vielen Jahren in Deutschland lebenden (Nord-)Italienerin, das andere von einem nach (Mittel- und Süd-)Italien gereisten Engländer (na ja, nicht irgendein Engländer…).

Kann man die beiden Bände überhaupt vergleichen? Ja und nein! Viele “klassische” Rezepte finden sich natürlich in beiden Büchern, das Grund­rezept für Risotto zum Beispiel ist bei den beiden praktisch identisch! Dann aber, wie schön, folgen Variationen, die sich wunderbar ergänzen. Jamie Oliver macht auf gewohnt lockere Art ein paar mehr Worte darum, und er möchte seinen Lesern nicht nur das Essen, sondern gleich­zeitig noch die italienische Lebensart nahe­bringen. Aber auch Daniela Borgnolo erklärt alles ganz genau, spart nicht an hilf­reichen Tips und empfiehlt jeweils noch den passenden Wein.

Sie haben die Wahl und können gar nichts falsch machen: beide Kochbücher sind eine lohnens­werte Anschaffung für alle Fans der italienischen Küche!

Let’s Cook

Lisa Shoemaker:
Let's Cook
Gerstenberg Verlag, 2006
ISBN 3-8067-5122-6
€ 14,90

Wirklich (auch) “für Anfänger geeignet” ist diese Sammlung von Rezepten, die Lisa Shoemaker in ihren Kochkursen mit Jugendlichen zubereitet hat.

Lauter leckere Gerichte aus der internationalen Küche, von Salaten über Wraps mit köstlichen Füllungen, Pizza und Pasta mit allen erdenklichen Saucen, bis hin zu Gebäck und Nachtisch ist alles vertreten, was mir das Wasser im Mund zusammen laufen läßt!

Viele Tips (z.B. was tun, wenn die selbstgemachte Mayonnaise gerinnt?) und Variationen runden die knapp, aber sehr präzise jeden Arbeitsschritt beschreibenden Rezepte ab.

Auch wenn in erster Linie Jugendliche angesprochen werden sollen: dieses praktische (abwischbarer Umschlag!) Kochbuch findet auch in der Küche älterer Semester seinen Platz!

Kochen (fast) ohne Rezept

Hans Gerlach:
Kochen (fast) ohne Rezept
Mosaik bei Goldmann, 2006
ISBN 3-442-39097-4
€ 19,95

Hört sich ja interessant an: “Kochen ohne Rezept”! Aber wozu denn dann bitte ein Kochbuch?

Erst beim zweiten Hinschauen habe ich das kleine “fast” an der Seite entdeckt… Aber neugierig geworden war ich da ja schon!

Was will also der Autor mit diesem, übrigens wunderschön gestalteten, Kochbuch? Nun, einerseits möchte Hans Gerlach seinen Lesern dabei helfen, sich auf ihren eigenen Geschmack und ihre Fähigkeiten zu verlassen, statt sklavisch an Rezepten zu hängen - und dabei manchmal schlecht (be)schreibenden Meisterköchen “ausgeliefert” zu sein. Andererseits: wer kauft schon ein Kochbuch ganz ohne Rezepte?!

Wir finden also hier, wie in jedem anderen Kochbuch, auch Rezepte - und zwar eine Menge interessanter Rezepte (Leser der “Süddeutschen Zeitung” kennen sie bereits aus deren Magazin). Hans Gerlach aber hasst, wie es im Vorwort heißt “Rezepte die nicht funktionieren, und noch mehr hasst er es, wenn die Leser dieser Rezepte nicht verstehen, warum sie nicht funktionieren”.

Deshalb hat er es sich zur Aufgabe gemacht, uns nicht nur mit funktionierenden Rezepten zu erfreuen, sondern auch zu erklären, worauf wir achten müssen, damit sie funktionieren. Wie wird zum Beispiel der Risotto schön sämig? Oder wie die Ente knusprig, wie das Brot außen kross, innen aber saftig und locker, und wann schmeckt Knoblauch richtig frisch?

Dafür also dieses Kochbuch: um Antworten zu geben auf diese und noch viele andere Fragen aus dem täglichen Küchenleben.

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